Eine der Grundregeln gesunder Ernährung, so natürlich auch der ayurvedischen. Gehört habe ich ihn schon oft, aber es hat lange gedauert, bis ich ihn wirklich konsequent umgesetzt habe.

Immer gab es ein „PMS-Schokolade! Jetzt!“, „Heut war so ein stressiger Tag, ich brauch das jetzt“, oder es galt zu testen, ob der neue Burgerladen wirklich so gut ist, wie alle sagen – und bitte: wer bestellt da schon den Salat?! Ich früher jedenfalls nicht. Das ist menschlich, und so geht es den Meisten von uns.

Grundsätzlich wissen wir ja, was uns gut tut. Aber dann sind da diese verflixten Verlockungen, an die wir uns gewöhnt haben und die dank verschiedenster Stoffe dafür sorgen, dass wir immer wieder danach verlangen. Zucker, Fett und chemische Zusatzstoffe sei Dank. Oder eben auch nicht.

Hört auf euren Körper: No gos erkennen und meiden

Wenn wir sündigen und wirklich in uns reinhören, merken wir, dass uns die Pizza und das zweite Tiramisu beim Italiener nicht wirklich gut getan haben. Wir fühlen uns müde und energielos, unser Magen und die Verdauung protestieren unisono, und unsere Haut als unser größtes Entgiftungsorgan rächt sich umgehend mit Pickeln und Unreinheiten. Menno! Aber auch irgendwie cool, denn unser Körper zeigt uns ziemlich deutlich, was er braucht – und worauf er definitiv verzichten kann. Wir müssen nur wieder lernen, ihm zuzuhören.

Seine Ernährung umzustellen erfordert schon eine gewisse Disziplin und Gewöhnung. Aber das ist kein Vergleich zu dem, was einen erwartet, wenn der Körper irgendwann genug hat. Trotzdem brauchen wir oft erst diesen einen Wake up-Call, bevor wir wirklich etwas ändern.

Hört auch auf eure Seele: Cheat-Treats müssen sein 🙂

Dennoch, ganz wichtig: Meiner Meinung nach ist nichts, was man fanatisch oder dogmatisch macht, gut für uns. Ausnahmen bestätigen die Regel, und man sollte sich seine liebsten Cheat-Treats nicht komplett verkneifen müssen – denn nicht nur für den Körper, auch für die Seele muss gesorgt sein Ausnahmen bestehen nur dann, wenn du etwas wirklich nicht verträgst, davon krank wirst oder es eine bestehende Krankheit verschlimmert. Ansonsten: Enjoy, und zwar mit vollem Herzen und gutem Gewissen. Sündigen und sich dabei schlecht fühlen ist für den Popo, wenn schon, dann mit Genuss und einem Lächeln im Gesicht.