Schön, dass Du da bist.

Ich stelle mich mal vor:  Beena mein Name, nordisch und halbindisch by nature. Außerdem seit jeher leidenschaftlich backende Hobby-Köchin, Reisepass-Stempel-Sammlerin, Musik- und Konzert-Enthusiastin, Poetry Slam-Fan, Serien-, Film- und (Hör-)Buch-Junkie sowie passive Rotweinliebhaberin. Und auch wenn ich meilenweit davon entfernt bin, meinen Fuß hinter mein Ohr zu bekommen, im Kopfstand ein Buch zu lesen oder den Skorpion im Handstand zu machen: vor allem Yin-Yoga gehört zu meinem Alltag dazu, ebenso wie mein Tennisschläger.

Hauptberuflich bin ich seit über 10 Jahren Freelance-Texterin, aber seit ein paar Jahren erst lediglich aus eigenem Interesse und nun auch beruflich aktiv in Sachen Ayurveda, Gesundheit und veganer Ernährung unterwegs. Weil ich aus eigener Erfahrung weiß, was Ayurveda bewirkt und kann, und mir wünsche, dass es auch anderen so hilft, wie es mir geholfen hat. An meine erste Ausbildung zur ayurvedischen Ernährungsberaterin schließe ich gerade eine ausführlichere zur ayurvedischen Ernährungs- und Gesundheitsberaterin an. Danach plane ich, noch das Zertifikat als Ayurveda Köchin zu machen. Aktuell biete ich bereits Ernährungsberatungen an, gebe Kochkurse und lese, lerne und teste alles, was mir aus dem Bereich in die Finger kommt – um mein Wissen hier und bei meiner Arbeit mit euch zu teilen.

Wen interessiert, wie es dazu kam, der mag sich auch die folgende, sehr persönliche Erläuterung durchlesen:

Vom großen K zur Ayurveda

Ayurwhat…Ayur Vera? Jupp, das fragen mich auch meine Freunde gelegentlich. Ayurveda kommt aus Indien, dem Land meiner Väter bzw. meines Vaters (es würde mich wundern, mehr als einen zu haben), und ist eine unglaublich wirkungsvolle, über 5000 Jahre alte Heil- und Lebenskunst. Neben anderen natürlichen Methoden wie Akupunktur, Osteopathie, veganer Ernährung sowie Kräuterkrams, Vitaminen und Mineralstoffen hat sie mir immens geholfen, nach meiner Brustkrebs-Diagnose den Höllenritt von Chemo und Bestrahlung durchzustehen. Und vor allem nach den Behandlungen schneller als gedacht wieder auf die Beine zu kommen.

Ein guter Plan

Ich hatte schon vor meiner Erkrankung viel von Ayurveda gehört, aber es bis dato nicht geschafft, meinen Wunsch, einmal eine Ayurveda-Kur zu machen, in die Tat umzusetzen. Als ich nach der Diagnose wusste, was mich erwartet, beschloss ich: Wenn ich durch bin, mache ich eine ayurvedische Panchakarma-Kur – eine intensive Reinigung und Entgiftung des Körpers. Wenn nicht jetzt, wann dann. Und dieser Gedanke war ungemein motivierend und tröstend. Was mich erstaunte: Selbst die schulmedizinischen Ärzte und meine Krankenkasse (auch wenn sie natürlich nicht zahlte) befürworteten meinen Plan nachdrücklich und ohne Einschränkung.

Also flog ich nach der Behandlung at my very worst nach neun Monaten Chemo und Bestrahlung nach Sri Lanka. Und es war (sorry, das klingt jetzt kitschig, aber ist einfach so) eine Offenbarung. Drei Wochen Panchakarma waren effektiver als 6 Monate Reha in Deutschland – hätte ich denn 6 Monate gemacht statt nur drei Wochen, was einen mäßigen Erfolg hatte.

Nach meinem Sri Lanka-Trip ging es mir endlich und zum ersten Mal wirklich signifikant besser. Dort hatte ich viel Zeit zum Nachdenken und mir wurde bewusst, dass ich in meinem Leben etwas ändern will. Und künftig etwas machen möchte, das etwas bewegt, einen Unterschied macht, sich sinnstiftend anfühlt. Mit dem ich bestenfalls auch anderen Menschen helfen kann. Alles Sachen, die mir in meinem Bread’nButter-Job immer mehr fehlten. Der Gedanke war also da, aber ich konnte das „Was“ noch nicht ganz greifen.

Ein noch besserer Plan

Nachdem die erste Ayurveda-Kur mir so gut getan hatte, machte ich nicht mal ein Jahr später eine zweite, ebenfalls auf Sri Lanka. Und fühlte mich wieder phänomenal, dank der belebenden und heilsamen Behandlungen für Körper, Geist und Seele. Danach lag die Antwort für mich relativ schnell auf der Hand. Aus einer Idee wurde ein Plan, und schließlich meldete ich mich zu meiner ersten Ausbildung zur „Ayurvedischen Ernährungsberatung“ an. Das gab mir die Bestätigung und Inspiration, die ich brauchte: That’s it. Ayurveda ist logisch, nachvollziehbar und erwiesenermaßen effektiv – alles Dinge, die mein doch auch sehr rationaler Verstand braucht. Mir war klar: Das will ich weiterverfolgen.

Gesagt, getan: Aktuell mache ich berufsbegleitend die aufbauende Ausbildung zur Ayurveda Ernährungs- und Gesundheitsberatung. Neben Ernährung als Therapie werde ich den medizinischen Aspekt weiter vertiefen, also: Wie setzt man individuell und gezielt Kräuter, Öle, Massagetechniken und mehr ein.

Der Blog lag bei mir als Berufsschreiberling dann quasi auf der Hand. Eine Möglichkeit, mein Wissen zu teilen, zu vertiefen, mir Themen zu erarbeiten, Feedback zu bekommen – und auch einfach Spaß dabei zu haben. Da ich mich vegan ernähre kam die Frage auf: Ayurveda und vegan – geht das? Und die Antwort war: Klar! Ein Name musste her und wurde gefunden.

Warum Ayurvegan – nicht Ayurveda?

Ayurvegan bedeutet für mich, das Beste aus zwei Welten zu vereinen. Denn ayurvedische Ernährung ist nicht immer vegan – und vegan vor allem nicht automatisch ayurvedisch. Dennoch: Mit veganer Ernährung fing alles an.

Nach den Behandlungen war mein erstes Ziel, zu entgiften und meinen Körper sowie meine arg geschundene Leber zu stärken und zu entlasten. Ich hab mich schlau gemacht und bin relativ zügig auf eine vegane Ernährung umgestiegen. Mit phänomenalem Erfolg: Nach nur 2 Monaten waren meine Werte teils halbiert und zumindest ok, teils sogar wieder im Normbereich. Dann kam Ayurveda dazu und hat mir noch mal eine weitere Ebene eröffnet, die immens viele Schnittpunkte mit meiner veganen Lebensweise hat. Ich habe beschlossen, dass ich mich nicht zwischen dem einen oder anderen entscheiden muss, sondern beides weiterverfolgen kann. Eine Ausnahme: Ich integriere aus therapeutischen Gründen auch bei mir ab und an Milch als aufbauendes Getränk und benutze regelmäßig Ghee (geklärte Butter). Weshalb, lest in meinem Artikel zu Ghee hier auf dem Blog. Dennoch: Bei meiner Beratung und auch bei meinen Kochkursen gehe ich auf die persönlichen Wünsche und Bedürfnisse ein und werde niemanden belehren, dass er oder sie ab sofort vegetarisch oder gar vegan leben sollte. Ich gebe lediglich Empfehlungen, was für die jeweilige Konstitution, insbesondere, wenn Krankheiten hinzukommen, empfehlenswert wäre.

Vielleicht inspiriert euch ein Ernährungs- oder Gesundheitstipp, den ihr ab sofort in euren Alltag integriert. Vielleicht wird eins von meinen Lieblingsrezepten zu einem eurer Lieblingsrezepte. Vielleicht habt ihr auch einfach nur Spaß beim Lesen. Und vielleicht habt Ihr auch das Bedürfnis, bei einer Ernährungsberatung oder einem Kochkurs zu entdecken, wie Ihr euer Wohlbefinden steigern und eure Gesundheit unterstützen könnt. In welcher Form auch immer: Ihr seid herzlich eingeladen, mich hier auf meiner spannenden Reise zu begleiten 🙂

Wer aus Hamburg und Umgebung kommt und Interesse an einer Ernährungsberatung, einer ayurvedischen Fastenkur mit Begleitung oder einem Kochkurs hat, der meldet sich gern persönlich: beena(at)ayurvegan-hamburg.de

Ihr wollt Fragen, Feedback, Inspiration loswerden? Schreibt mich an – ich freu mich drauf,
eure Beena

Schön, dass du da bist!


Eine Krankheit brachte mich zu Ayurveda - und machte mich gesund.
Jetzt unterstütze ich andere dabei, mit bewusster Ernährung zu mehr Vitalität, Lebensfreude und Leichtigkeit zu finden.
Mehr über mich

Flyer-Download