Schon als Kind hab ich es geliebt, mit diese leckeren, weichen Fladenbroten sämige Currys und würzige Soßen aufzusaugen und zu essen. Köstlich! Traditionell wird hierfür Atta-Mehl verwendet, ein Vollkorn-Weizenmehl aus Asien, mit dem man einen besonders dehnbaren und deshalb gut auszurollenden Teig herstellen kann.

Als heimische Alternative könnt ihr sie mit (Vollkorn-)Weizen- oder Dinkelmehl machen, oder natürlich auch als glutenfreie Variante mit zum Beispiel Braunhirsemehl. Durch das Gluten wird der Teig aber besonders dehnbar und lässt sich besonders gut und dünn ausrollen. Ich habe sie hier mit Dinkelvollkornmehl gemacht, variiere aber auch immer wieder. Findet eure eigene, perfekte Version! Zuckerfrei, fettarm, jedoch in dieser Variante ausnahmsweise mal nicht glutenfrei.

Rezept

  • Zubereitungszeit: 3 Min. + 30 Min. Ruhen
  • Backzeit: 20 Min.

Zutaten

  • 250g Dinkelvollkornmehl
  • 250ml Wasser
  • 2 EL Rapsöl
  • Salz

 Zubereitung

  1. Alle Zutaten zu einem geschmeidigen Teig verkneten und zu einer Kugel formen.
  2. Teig eine halbe Stunde ruhen lassen.
  3. Eine große nicht gefettete Pfanne erhitzen.
  4. Den Teig in kleine Bällchen teilen und jeden einzelnen dünn zu einem Fladen ausrollen.
  5. Einzeln jeweils 2-4 Minuten ohne Öl backen, bis die Chapatis Blasen werfen. Zu langes backen lässt sie hart und trocken werden.
  6. Die fertigen Brote in einem sauberen Küchentuch warm halten.
  7. Frisch genießen!

Hinweis: Chapatis werden, je dünner sie sind und je länger sie gebacken wurden, schnell hart, also am besten immer frisch zubereiten.

Dosha-Tipp: Tri-Dosha-ausgleichend, also für alle geeignet – aber Kapha-Typen sollten wie immer ein wenig bescheidener zugreifen und nicht zuviel davon essen 🙂